Tracking & Consent: Carposé-Ereignisse in Google Analytics

Welches Fahrzeug wurde geöffnet, wer hat angerufen, welche Anfrage kam über welches Formular? Jede Carposé-Komponente meldet solche Interaktionen als Ereignis. Die eingebaute Brücke reicht sie an den Google Tag Manager weiter – und zwar erst, wenn der Besucher der Analyse zugestimmt hat. Kein eigenes Script, keine eigene Einwilligungslogik.

Zuletzt aktualisiert:

Live ausprobieren

Diese Seite hat die Brücke eingeschaltet. Lösen Sie ein Testereignis ohne Einwilligung aus: Es kommt nichts an. Erteilen Sie die Einwilligung und lösen Sie es erneut aus: Im dataLayer des Tag Managers erscheinen zwei Einträge – einer unter dem Ereignisnamen, einer als generisches Sammelereignis.

Auf carpose.de zählt Ihre Entscheidung im Cookie-Banner: Haben Sie dort die Analyse akzeptiert, ist die Einwilligung hier bereits erteilt – genau so, wie es auf Ihrer Website mit Ihrem Einwilligungstool laufen würde.

Einwilligung: unbekannt

Noch keine Carposé-Einträge im dataLayer.

Einwilligung zuerst – ohne Ausnahme

Analyse-Tracking braucht nach DSGVO und TDDDG eine vorherige Einwilligung. Die Carposé-Brücke ist deshalb so gebaut, dass ohne Einwilligung nichts gesendet wird – nicht „vorerst gepuffert“, sondern gar nicht. Sie erkennt die gängigen Einwilligungssignale von selbst:

  • Google Consent Mode v2: das Analyse-Signal aus den Consent-Kommandos im dataLayer, inklusive späterer Aktualisierungen. Damit sind Usercentrics, Cookiebot, Consentmanager und Borlabs abgedeckt.
  • IAB TCF v2.2: über die Standardschnittstelle des Transparency & Consent Framework – Zwecke 1 und 8, oder wenn die DSGVO laut Signal nicht anwendbar ist.
  • Carposé Consent API: für Einwilligungstools, die keines von beidem sprechen – zwei Zeilen JavaScript, die Ihr Tool beim Klick auf „Akzeptieren“ ausführt.

  • Ereignisse vor der Einwilligung werden verworfen, nie nachgereicht.
  • Ein Widerruf wirkt ab dem nächsten Ereignis, ohne Neuladen der Seite.
  • Die Prüfung schreibt keine Cookies und keinen Speicher.
  • Es gibt keinen Schalter, der die Prüfung umgeht.

Welche Ereignisse gemeldet werden

BereichEreignisse (Auswahl)
FahrzeugFahrzeug geöffnet, Anruf, E-Mail, WhatsApp, Kontaktformular geöffnet / gesendet / erfolgreich / fehlgeschlagen
ProbefahrtDialog geöffnet, Schritt gewechselt, gesendet, erfolgreich, Fehler – am Fahrzeug und am Angebot
FahrzeugankaufFormular geöffnet, Schritt gewechselt, gesendet, erfolgreich, Fehler
SucheSuche abgeschickt, KI-Suche geöffnet / gesendet, Fahrzeugtyp gewählt, Merkliste, Vergleich, Finanzierungsrechner, 360°-Viewer geladen
AngebotAngebot geöffnet, Kontaktformular, Konfigurator geöffnet, Code kopiert
Standort & MitarbeiterGeöffnet, Anruf, E-Mail
OberflächeKlick auf einen Floating Button

Jedes Ereignis trägt Bereich, Funktion, Aktion und Kanal als eigene Felder sowie die Fahrzeug- oder Angebotsdaten. Ein einziger Trigger auf das Sammelereignis im Tag Manager genügt, um alles zu erfassen und nach Belieben aufzuteilen. Die Feldnamen und alle Ereignisse stehen in der technischen Dokumentation.

Für Agenturen: Umstieg von eigenen Tracking-Scripts

Viele Autohaus-Websites tragen ein handgeschriebenes Script, das Klicks auf Telefonnummern zählt und ungeprüft in den dataLayer schreibt. Beim Umstieg auf die eingebaute Brücke entfernen Sie dieses Script, sonst zählt jedes Ereignis doppelt. Rechnen Sie damit, dass die Zahlen sinken: Sie sehen jetzt nur noch Besucher mit Einwilligung – und das ist die belastbare Zahl.

Technische Dokumentation